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Michael Seefluth

Das tue ich sehr ungerne – über mich schreiben. Aber ich kann verstehen, dass der ein oder andere etwas über mich und meinen Hintergrund erfahren möchte. Daher hier die Geschichte, wie ich zum meditieren gekommen bin, genauer zur Transzendentalen Meditation und wie sich mein Leben mit ihr verändert und entwickelt hat.

Es war im Jahr 1972, als mich meine Eltern gefragt hatten, ob ich zusammen mit ihnen die Transzendentale Meditation erlernen möchte. Ich war 12 Jahre alt – und klar wollte ich es lernen! Ich fand es irgendwie cool. Von Anfang an durfte ich sehr tiefe Erfahrungen machen und es öffneten sich vollkommen neue Dimensionen in meinem noch jungen Leben. So kam der Wunsch nach mehr auf. Als ich drei Jahre später die Möglichkeit bekam, zusammen mit meiner Mutter die umfangreiche Ausbildung zum Lehrer für Transzendentale Meditation zu beginnen, war ich mehr als happy. So kam es, dass ich bereits im Alter von 16 Jahren zum Meditationslehrer wurde. Natürlich war ich anfangs äußerst zurückhaltend und habe mich kaum getraut in meinem Umfeld darüber zu sprechen. Wir waren im Jahr 1976 und Meditation war sowohl für meine Mitschüler als auch für sonst in der Gesellschaft etwas ziemlich ungewöhnliches – um es dezent auszudrücken!

1981 rief Maharishi seine “Purusha”-Gruppe ins Leben – eine Gruppe für Männer, die sich in Zurückgezogenheit ganz der vertieften Meditation widmen wollten. Innerhalb kurzer Zeit gab es einige hundert Anmeldungen. Ich war mitten in meinem Zivildienst beim Roten Kreuz – und fühlte mich wie magisch angezogen von diesem Projekt! Aber ich war auch hin-und-her gerissen. Sollte ich wirklich so einen Weg einschlagen? Statt eines “richtigen” Studiums an einer Maharishi-Universität das meditieren vertiefen? Aber es war “nur” mein Verstand, der sich querstellte. Mein Herz hatte sich längst entschlossen! Es gab eigentlich keine Alternative. So beschloss ich, dass dieses Leben, mein jetziges Leben ganz der geistig-spirituellen Vervollkommnung dienen sollte.

7 Jahre verbrachte ich in der Purusha-Gruppe. Eine intensive Zeit der Selbsterfahrung, der Reinigung, der Glückseligkeit… und auch eine Zeit des Reisens und des kennenlernens der Welt und ihrer Kulturen.

Doch mit der Zeit wurde ich unruhig. Ich wollte andere Aspekte des Lebens kennenlernen. Wollte heiraten und eine Familie gründen. Das tat ich im Jahr 1991 und die folgenden Jahre waren geprägt durch alles, was ein Familienleben so mit sich bringt.

Auch wenn ich in dieser Zeit nur sehr wenig lehren konnte, so war die tägliche Meditationspraxis – morgens und abends – immer einer wichtiger Teil meiner Routine.

Erst in den letzten Jahren habe ich die Lehrtätigkeit erneut aufgenommen und zusammen mit Inge – meiner Frau und Inspiration – regelmäßig Einführungskurse durchgeführt. Dies möchten wir in der jetzigen Phase unseres Lebens weiter ausbauen – und freuen uns auf viele weitere Meditations-Seminare mit interessanten Menschen!